Wenn die Blätter zu fallen beginnen, die Uhren zurückgestellt werden und die Abende früher dunkel werden, ist der Herbst die perfekte Zeit, deine Wellness-Routine zu überdenken. Die Jahreszeit, die mit Kürbissen, Strickjacken, Kerzen und Wohlfühlessen verbunden ist, lädt uns ein, langsamer zu machen, besser auf uns selbst zu achten und uns gegen die unvermeidlichen Schnupfnasen zu schützen, die kältere, dunklere Tage mit sich bringen können.

Aber wie? Probiere diese 10 einfachen, effektiven Schritte aus, um dich gemütlich, klar im Kopf und frei von Erkältungen zu halten.

1. Erwäge eine sanfte Morgenroutine

Beginne den Tag mit etwas Bewusstem: ein paar Minuten Dehnen, achtsames Atmen oder einfach sitzen und mit einer heißen Tasse Tee reflektieren. Gönn dir einen sanften Start in den Tag und setze den Ton für einen ruhigen und produktiven Tag. Ein beständiges Morgenritual kann deine Energie verankern, besonders wenn die Temperaturen sinken und sich Routinen ändern.

2. Priorisiere Hydration

Kalte Temperaturen können uns oft dazu verleiten, weniger Wasser zu trinken als in den warmen Sommermonaten. Aber optimale Hydration ist entscheidend, auch wenn du keinen Durst verspürst. Vorräte an Kräutertees, Zitrone und Honig anlegen oder eine Knochenbrühe ausprobieren (sie ist reich an Nährstoffen wie Kollagen, Gelatine, Aminosäuren und Mineralien, die die Darmgesundheit, Gelenk- und Knochengesundheit sowie die Hydration unterstützen können).  Ausreichend hydriert zu bleiben hilft deinem Körper, Giftstoffe auszuspülen, unterstützt dein Immunsystem und erhält die geistige Schärfe. Außerdem gibt es etwas zutiefst Gemütliches daran, etwas Warmes aus einem besonderen Becher zu trinken.

3. Schütze deinen Schlaf

Die frühere Dämmerung im Herbst signalisiert unserem Körper, dass es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. Priorisiere eine gute Schlafhygiene, wenn die Tage länger dunkler werden: Halte dein Schlafzimmer kühl, begrenze die Bildschirmnutzung in der Stunde vor dem Schlafengehen und baue ein beruhigendes Einschlafritual ein (Lesen, eine kurze Meditation oder Atemübung). Ein solider Nachtschlaf ist das Fundament (Wortspiel beabsichtigt), um dein bestes Ich zu sein, wenn der Winter naht.

4. Schichte dich warm an

Wenn es draußen kalt ist, kann es einen großen Unterschied machen, deinen Körper angenehm warm zu halten. Aber es geht nicht nur darum, schwere Wintermäntel übereinander zu tragen – es geht darum, intelligent zu schichten, damit dein Körper warm bleibt, ohne zu überhitzen. Warme Muskeln = bessere Durchblutung = schärfere Kognition und stärkere Immunität. Denke an atmungsaktive Basisschichten, eine gemütliche Zwischenschicht und eine Jacke, die du beim Wechsel zwischen drinnen und draußen öffnen und schließen kannst.

5. Iss saisonal

Der Herbst bringt eine Fülle von Wurzelgemüse, Kürbissen, Äpfeln, Birnen, Nüssen und Samen. Sie sind nicht nur reichlich vorhanden, sondern auch voller Vitamine und Ballaststoffe, perfekt zur Unterstützung deines Immunsystems und für einen strahlenden Teint an dunkleren Tagen. Denk an gerösteten Kürbis mit Kräutern, Apfelscheiben mit Nussbutter oder einen wärmenden Linsen-Gemüse-Eintopf.

6. Bewege deinen Körper

Bewegung ist ein kraftvolles Gegenmittel gegen Gehirnnebel und Trägheit bei kaltem Wetter. Und es muss kein intensives Workout sein. Ein zügiger Spaziergang, sanftes Yoga oder ein Abendspaziergang helfen alle, die Durchblutung zu fördern, den Geist zu klären und die Stimmung zu heben.  Versuche auch, deine Tageslichtexposition zu maximieren, denn sie unterstützt deinen Schlafrhythmus und verbessert deine Stimmung, wenn die Tage kürzer werden.

7. Achte auf die Qualität der Raumluft

Da Türen und Fenster öfter geschlossen sind, kann die Raumluft abgestanden und trocken werden. Verwende einen Luftbefeuchter und öffne täglich kurz die Fenster, um die Luft zu erneuern. Bessere Luft bedeutet klareres Denken, gesündere Haut und weniger unliebsame Keime in deinem Zuhause.

8. Übe eine „Geist-Pause“ zur Mittagszeit

Der Herbst kann uns überraschen: Arbeit, Hausarbeiten, soziale Verpflichtungen. Versuche, eine kurze, bewusste Pause mitten am Tag einzulegen – fünf Minuten gezieltes Atmen, ein kurzer Spaziergang draußen oder einfach die Augen schließen und den Gedanken freien Lauf lassen. Diese Mikro-Pausen stellen die geistige Klarheit wieder her und helfen, die Stressansammlung zu verhindern. Sie sind ein einfaches, aber effektives Werkzeug, um dein Wohlbefinden im Griff zu behalten.

9. Bekämpfe Erkältungen, bevor sie beginnen

Statt einem Trend hinterherzujagen, verlasse dich auf starke Grundlagen: ausreichender Schlaf, gute Ernährung, Hydration, Bewegung und minimaler Stress. Füge einfache Praktiken hinzu wie regelmäßiges Händewaschen (besonders wenn wir in die Erkältungs-/Grippezeit kommen) und moderaten Alkoholkonsum (der Schlaf und Immunität stören kann). Diese alltäglichen Gewohnheiten schaffen eine robuste Basis, sodass du nicht nur auf Erkältungen reagierst, sondern proaktiv das Risiko verringerst, sie zu bekommen.

10. Kultiviere eine Herbst-Reset-Mentalität

Der Herbst ist eine Übergangszeit. Es sind die mittleren Monate zwischen der Helligkeit des Sommers und der Stille des Winters. Nimm die Veränderung an, indem du ein kleines „Reset“-Verhalten wählst: Vielleicht räumst du eine Schublade aus, verpflichtest dich, ein neues Buch zu lesen, oder tauschst eine späte Bildschirmzeit gegen ein Bad bei Kerzenlicht. Diese kleinen Veränderungen signalisieren deinem Gehirn, dass du dich mit dem saisonalen Wandel abstimmst, was dir hilft, geerdet, bewusst und im Einklang mit dem Geschehen um dich herum zu sein.

Auf knackige, blauhimmelklare Morgen, raschelndes Laub, warme Getränke und einen ruhigen, klaren Geist in diesem Herbst.

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